Berliner BSW: Für die Bezirke reichen drei Prozent
nd aktuell
Die nur zwei Journalisten, die am Dienstagvormittag zum Pressetermin des Treptow-Köpenicker BSW gekommen sind, hatten nach Einschätzung des Landesvorsitzenden Alexander King »den richtigen Riecher«. Denn hier im Bezirk gehe etwas für seine Partei. Was die Abgeordnetenhauswahl betrifft, versichert King allerdings auch: »Ich bin überzeugt, dass wir mehr Wähler ansprechen als die drei Prozent, die uns Infratest Dimap zutraut.«
In Treptow-Köpenick rechnet er selbst im schlimmsten Fall mit drei Prozent, eigentlich mit mindestens fünf Prozent. Bei fünf Prozent würde das BSW in Fraktionsstärke in die BVV einziehen. Die Liste, auf der acht Kandidaten stehen, könnte ein bisschen knapp bemessen sein. Erst einmal würde es ausreichen. Doch über die fünf Jahre bis zur nächsten Wahl kann es nie schaden, noch einige Nachrücker parat zu haben, falls Bezirksverordnete aus der Hauptstadt wegziehen und ihr Mandat deshalb abgeben müssen.
