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Alexander King sagte bei der öffentlichen Vorstellung des Buches: „In Coronazeiten wurde eine Debattenkultur eingeübt, die autoritär ist und die sich bei allen anderen Gebieten fortsetzt: Aufrüstung, Ukrainekrieg, Israel-Palästina.“ Dadurch sei es geschafft worden, Teile der Opposition einzugemeinden. Für die Linkspartei sei Corona die Möglichkeit gewesen, unter Beibehaltung einer rebellischen Rhetorik trotzdem auf die Politik des Mainstreams einzuschwenken und „endlich dazuzugehören“. Und Wolfgang Albers ergänzte: „Ganz schnell war keine Diskussion mehr möglich. In einer entscheidenden Phase, als Existenzen zerstört wurden, die Klappe gehalten zu haben, ist mitverantwortlich für die gesellschaftliche Entwicklung und den Rechtsdrall.“ Es sei ein Vakuum entstanden und viel Kultur verloren gegangen.

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