Berliner Zeitung

BSW-Spitzenkandidat Alexander King wirft für seine Beurteilung einen Blick nach Australien, wo es bereits ein Social-Media-Verbot gibt. Die Erfahrungen seien zwar durchaus ermutigend – es zeige sich jedoch, dass die Umsetzung und Kontrolle „extrem anspruchsvoll“ seien und mit Risiken einhergingen. „Was auf keinen Fall passieren darf, ist, dass unter dem Deckmantel des Jugendschutzes die Überwachung der Bürger im Netz immer weiter ausgebaut wird“, so King.

Grundsätzlich stehe der Politiker jedoch hinter dem Anliegen eines Verbots. Es gehe darum, Manipulation, Vereinzelung und dem Abdriften in Parallelwelten entgegenzuwirken. Zudem müssten die sozialen Kompetenzen junger Menschen und der Gemeinsinn gestärkt werden.

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