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Anders der BSW-Abgeordnete Alexander King: Auf einer Veranstaltung seiner Partei am Mittwochabend zeigte er sich erfreut, dass der SPD-Kandidat das Thema auf die Tagesordnung gesetzt hat – um anschließend zu sagen, wie „abstoßend“ dessen Forderung sei. King vertrat die Ansicht, „Hintergrund“ von Krachs Initiative sei die „Vorbereitung auf einen Krieg“.

An der BSW-Veranstaltung nahmen etwa 100 Leute teil. Ganz überwiegend waren es ältere Menschen, manche sprachen Russisch miteinander. Mehrere Teilnehmer bezeichneten sich in Wortmeldungen als „DDR-Bürger“ oder „DDR-sozialisiert“.

Das Berliner BSW bemüht sich seit längerem gezielt um russischsprachige Wähler, die mit Deutschlands Ukrainepolitik nicht einverstanden sind. Es hat dafür die Arbeitsgemeinschaft „BSW Mir“ gegründet. „Mir“ heißt auf Russisch „Frieden“. Diese Gruppe hatte die Veranstaltung schon lange vor Krachs Vorstoß geplant.

In den nächsten Wochen will das BSW eine Petition zum Erhalt des Russischen Hauses bewerben und eine Kundgebung davor zur Unterstützung abhalten. King und Thyrêt machten am Mittwoch keinen Hehl daraus, dass sie sich davon einen positiven Effekt für die Abgeordnetenhauswahl erhoffen. In den Umfragen liegt das BSW in Berlin bislang konstant unter fünf Prozent.

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