Berliner Zeitung

Der BSW-Landesvorsitzende Alexander King wirft dem rbb vor, mit dem Berliner Establishment verflochten zu sein und seine Partei unsichtbar machen zu wollen.

Für diesen Vorwurf gibt es keinen Beleg. Der rbb weist eine Ungleichbehandlung ausdrücklich zurück.

Doch der Streit zeigt, wie schnell journalistische Auswahlentscheidungen als politische Machtausübung wahrgenommen werden, wenn sich ihre Begründung verändert.

Öffentlich-rechtliche Sender dürfen Relevanz bewerten. Sie dürfen Formate begrenzen. Und sie müssen nicht jede Partei gleich behandeln.

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