Tagesspiegel

Erfragt hat die Befunde der Abgeordnete Alexander King (BSW). „Die Vera-Ergebnisse der Drittklässler sind insofern noch trauriger als die der Achtklässler, als sich hier gar keine positive Entwicklung erkennen lässt“, resümiert denn auch der Abgeordnete.

King schließt aus den Vera-Befunden, dass Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) „das Erbe der jahrzehntelangen SPD-Bildungspolitik nicht in den Griff bekommt“, auch wenn sie durchaus „gute Maßnahmen“ begonnen habe.

Als Beispiel nannte King die Bemühungen der CDU um die frühkindliche Sprachbildung. Das alles reiche aber nicht, da zugleich die Herausforderung etwa „durch die hohe Zuwanderung in den letzten Jahren“ immer größer geworden sei.

Statt die „unregulierte Zuwanderung“ weiter zuzulassen, forderte King am Mittwoch, die Zuwanderung so zu gestalten, dass Integration, auch über Schule, gut gelingen könne. Dazu gehöre, dass sie „kontrolliert“ ablaufe und „die Zahlen in einem Rahmen bleiben, der bewältigt werden kann“. Dazu bedürfe es „eigentlich“ auch eines Einwanderungsgesetzes oder „vielleicht sogar eines Einwanderungsministeriums“, auf jeden Fall aber auch einer intensiven Sprachvorbereitung. Zudem schlägt das BSW vor, Kinder mit und ohne Deutschdefizite „gleichmäßiger auf die Schulen in ihrem näheren Wohnumfeld zu verteilen“.

„Der aktuelle Rückgang der Zahl der Grundschulkinder muss zum Anlass genommen werden, die Klassenstärken zu verkleinern und Doppelsteckung, also den Einsatz von zwei Lehrern in einer Klasse, zu ermöglichen“, fordert der Abgeordnete King angesichts der großen Probleme. Die Zumessungsgrundlage für die Lehrkräftestellen müsse nochmals überarbeitet werden.

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