Tagesspiegel

Der Berliner BSW-Landesvorsitzende und Abgeordnete Alexander King teilte mit: „Wir wären gerne beim CSD mitgelaufen und bedauern die Absage. Wir haben ein Gespräch angeboten, aber keine Antwort darauf erhalten. Die Absage drückt aus, dass wichtige gesellschaftliche Anliegen zunehmend parteipolitisch und ideologisch vereinnahmt werden.“

Leider habe der Vorstand des CSD seine Begründung sehr vage gehalten, erklärte King. Das BSW sei „in keiner Weise queerfeindlich eingestellt“. Die kritische Haltung zu bestimmten Sprachreformen oder rein symbolpolitische Maßnahmen sei keine Ablehnung gegenüber der Community, man sei vielmehr überzeugt, dass gesellschaftliche Anerkennung durch Haltung, politisches Handeln und den Abbau von Benachteiligungen entstehe, statt durch formale Debatten.

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