Stromanschlag: Senat will erst morgen sagen, ob Kai Wegner am 3. Januar in Berlin war
Berliner Zeitung
Alexander King, der die Affäre mit seinen parlamentarischen Anfragen maßgeblich vorangetrieben hat, findet in dieser Woche deutliche Worte. „Klar ist, dass sein Beitrag zum Krisenmanagement übersichtlich blieb. Warum auch immer“, sagt der BSW-Vorsitzende in Berlin. „Dass er versucht hat, diesen Umstand mit einem geschönten Tagesablauf zu vertuschen, ist schlimm genug, dass er dabei soweit ging, das parlamentarische Fragerecht zu missachten, ist ein politischer Skandal, der seine Eignung als erneuter Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters infrage stellt.“
King beschreibt auch den Auftritt von Staatssekretär Hauer im Ausschuss: Der habe „einigermaßen zerknirscht“ gewirkt. Hauer habe eine korrigierte Antwort auf die Schriftliche Anfrage angekündigt – die bis Mitte der Woche nicht eingegangen sei.
