junge Welt

In Berlin gibt es zu viel Bundeswehr im Stadtbild und in den Schulen, sagt Alexander King.

Als Vertreter des BSW haben Sie im Berliner Abgeordnetenhaus angekündigt, dass Ihre Partei eine »Volksinitiative für Frieden in Schulen statt Bundeswehr-Werbung« starten wird. Warum gerade jetzt?

Aktueller Anlass sind der Schulstreik an diesem Donnerstag und der Widerstand der Schüler gegen die Wehrpflicht. Das wird auch der erste Tag sein, an dem wir Unterschriften für unsere Initiative sammeln werden. Die Bundeswehr wirbt im öffentlichen Raum, was das Zeug hält. Das hat Gründe: Kriegstüchtigkeit, Zeitenwende, die Zusage der Bundesregierung gegenüber der NATO, die Bundeswehr nicht nur aufzurüsten, sondern auch personell deutlich zu verstärken. An Schulen machen daher sogenannte Jugendoffiziere den Schülern Karrieren bei der Bundeswehr schmackhaft. Wir sind der Meinung, dass es zu viel Bundeswehr im Stadtbild und vor allem in den Schulen gibt. An den Streikaktionen beteiligt sich auch unsere Jugendorganisation JSW.

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