In der Aktuellen Viertelstunde des Medienausschusses versucht es Alexander King zum wiederholten Male, den Fall des von EU-Sanktionen belegten Berliner Journalisten Hüseyin Dogru zu thematisieren. Vergebens. Aus dem Senat war zu hören, man kenne den Fall nicht. Auf den Hinweis auf eine Schriftliche Anfrage, die Alexander King bereits vor Monaten an den Senat gerichtet hatte, antwortet der Staatssekretär, der Abgeordnete stelle so viele Anfragen, da können man schon mal die Übersicht verlieren. Wir vom BSW nehmen das als Kompliment. Aber es bleibt ein Skandal, dass dieser Angriff auf einen Berliner Bürger, einen Journalisten – und auf die Pressefreiheit beim Senat und bei den anderen Parteien auf völliges Desinteresse stößt.