500.000 Euro und dann der Schock: Berliner Wohnungskäuferin zahlt nur noch drauf
Berliner Zeitung
In einer Schriftlichen Anfrage des Berliner Abgeordneten Alexander King (BSW) vom 29. Januar zur Rolle von Hedera Bauwert und Ioannis Moraitis nennt der Senat – auf Basis von Rückmeldungen der Bezirksämter – 13 aktuelle Bauvorhaben, die dem Investor zugeordnet werden. Zugleich fällt auf, wie oft in der Übersicht Stillstandssignale auftauchen: Verfahren, die „ruhen“, Genehmigungen, die „erloschen“ sind, Baustellen, die „stillgelegt“ wurden, Projekte, die „nicht vollständig umgesetzt“ seien.
Kings Anfrage war scharf formuliert, mit Begriffen wie „Bauskandale“ und „Betrug“. Die Senatsantwort dagegen ist kühl und administrativ: Die Durchsetzung von Auflagen der Bau- und Wohnungsaufsicht obliege den Bezirken; der Senat gehe davon aus, dass diese ihren Aufgaben nachkommen. Zu konkreten Problemen von Eigentümern und Käufern heißt es an zentraler Stelle: „Dem Senat liegen dazu keine Informationen vor.“ Auch zur Frage nach möglicher Insolvenzreife einzelner Projektgesellschaften lautet die Antwort: keine Informationen.

