Berliner BSW: Wirtschaft, Wirtschaft, Wagenknecht
nd aktuell
Der Landesvorsitzende Alexander King mahnte, daran zu denken, wer die Wähler des BSW seien. Er empfahl dazu die Lektüre einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach haben die BSW-Anhänger oft eine Realschule besucht, verfügen nur über geringe Einkommen und haben früher zumeist SPD gewählt, einige auch Linke oder AfD, nur wenige die Grünen. Die BSW-Wähler seien für soziale Gerechtigkeit und gegen Waffenlieferungen in die Ukraine, fasste King kurz zusammen.
»Natürlich werden wir das Thema Krieg und Frieden auch in diesem Wahlkampf ganz nach vorn stellen«, versicherte der Landesvorsitzende. Man müsse die wahnwitzige Aufrüstung mit Sozialabbau bezahlen, nannte er einen Grund dafür. 700 000 Berliner seien armutsgefährdet, Tendenz steigend. King wünscht sich, dass zivilgesellschaftliche Verbindungen nach Russland erhalten bleiben, die eingefrorene Städtepartnerschaft mit Moskau aufgetaut wird und es wieder Direktflüge nach Russland gibt. Das sei tausendmal besser als die »Feindbildrhetorik« der anderen Parteien. »Die Sanktionspolitik ist unverantwortlich und muss beendet werden.«
