In welchen Bezirken die meisten Seiteneinsteiger unterrichten
Berliner Morgenpost
„Dass ausgerechnet in den Bezirken mit den größten sozialen Herausforderungen mehr als doppelt so viele nicht regulär ausgebildete Lehrkräfte unterrichten wie in den wohlhabenderen Bezirken, ist eine strukturelle Benachteiligung und verschärft die Bildungsungerechtigkeit“, sagte King. Er stellt allerdings auch klar, dass Quer- und Seiteneinsteiger „wertvolle Arbeit leisten und entscheidend dazu beitragen, den Unterrichtsbetrieb überhaupt aufrechtzuerhalten“, sagte King. Es sei nicht ihre Schuld, dass sie in manchen Bezirken so überproportional vertreten seien, „sondern Ausdruck falscher Personalpolitik“.
„Der Senat muss stärker steuern, damit die Lehrkräfte gerechter verteilt werden“, forderte King. „Dazu müssen gezielt Anreize für ausgebildete Lehrer gesetzt werden, ihre Arbeit in benachteiligten Bezirken aufzunehmen. Die Bildungschancen der Kinder dürfen nicht von der Postleitzahl abhängen.“
