Alexander King begründet in der Plenardebatte, warum er das Volksbegehren „Berlin werbefrei“ für weniger kommerzielle Werbung im Stadtbild nicht unterstützt:

„Die Umsetzung des Volksbegehrens würde Arbeitsplätze nicht nur in den unmittelbar betroffenen Bereichen, also im Handwerk und bei den kreativen Unternehmen, gefährden, sondern auch bei ihren Geschäftspartnern im Messebau, in der Veranstaltungstechnik, im Catering, in der Gastronomie, in den Mietdienstleistungen, der Hotellerie, dem Fahrgewerbe und so weiter und so fort… Ein solches Unterfangen passt wirklich nicht in diese Zeit, in der wir in Deutschland eine Strukturkrise erleben, die ans Eingemachte geht und die immer mehr mittelständische Unternehmen gefährdet – auch in Berlin.“

Allerdings: „Die ganz und gar nicht kommerzielle Werbung der Bundeswehr dominiert doch hier mittlerweile: an BVG-Haltestellen, an Bussen oder Trams, in der U-Bahn. Davon fühle ich mich belästigt – und ganz viele andere auch. „Berlin Bundeswehr-werbefrei“ – eine solche Volksinitiative hätte meine volle Unterstützung, diese hier nicht.“

Auszug Plenarprotokoll (PDF Download)