Berliner Zeitung

Ganz ähnlich sieht das Alexander King. Auch der BSW-Politiker aus dem Berliner Abgeordnetenhaus hat vor einiger Zeit Post von Andreas Schwartz erhalten – einen Hilferuf nach all den vielen gescheiterten Versuchen, sich die Ausladung von der Gedenkstunde im Auswärtigen Amt erklären zu lassen. Der Abgeordnete King stellte eine schriftliche Anfrage beim Senat.

King schreibt: „Für Herrn Schwartz, der durch die Folgen des Attentats psychisch und physisch schwer angeschlagen ist, stellt diese Ungewissheit eine weitere unzumutbare Belastung dar.“ Dann fragt er: „Warum wurde einem Opfer des Attentats auf dem Breitscheidplatz der Zutritt zu einer Gedenkfeier im Auswärtigen Amt verweigert?“ Die Berliner Justizverwaltung antwortet ausweichend, verweist auf die Zuständigkeit des Bundes.

Der Politiker King ist damit nicht zufrieden. Das sei quatsch, sagt er im Gespräch mit der Berliner Zeitung, „natürlich ist in Berlin das LKA beteiligt“. Im Übrigen sollte es „den Senat interessieren, warum ein Opfer vom Breitscheidplatz derart ins Aus gestellt wird“. Und dann spricht auch King über „die merkwürdige Demokratieauffassung der Ampelregierung“, in deren Zeit nach einer Minister-Beschimpfung sogar die Polizei vorbeigekommen sei. Das müsse unbedingt ein Ende haben.

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